Bürger warnen im Katastrophenfall
Im Katastrophenfall zählt jede Minute. Die Menschen müssen schnell erfahren, was los ist und was sie tun sollen. Dafür stehen Ihnen mehrere Kanäle zur Verfügung, von NL-Alert über Sirenen bis hin zu sozialen Medien. In diesem Leitfaden erfahren Sie, welchen Kanal Sie wann einsetzen und wie Sie auch fremdsprachige Personen und schutzbedürftige Gruppen erreichen können.
Die wichtigsten Warnkanäle
Es gibt keinen einzigen Kanal, der alle gleichzeitig erreicht. Deshalb sollten Sie mehrere Kanäle kombinieren. Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Kanäle mit ihren jeweiligen Stärken.
- NL-Alert: Eine SMS an nahezu alle Mobiltelefone in einem bestimmten Gebiet. Geeignet bei einer akuten Bedrohung und konkreten Handlungsmöglichkeiten.
- Sirenen: Der Luftalarm warnt Menschen im Freien und zieht sofort die Aufmerksamkeit auf sich. Die Botschaft ist immer dieselbe: Gehen Sie ins Haus, schließen Sie Fenster und Türen und informieren Sie sich.
- Soziale Medien: schnell und vielseitig einsetzbar für aktuelle Meldungen, und die Bürger können die Nachricht teilen. Geeignet, um zu informieren und Gerüchte zu widerlegen.
- Website: Die Anlaufstelle für umfassende und stets aktuelle Informationen, auf die die anderen Kanäle verweisen können.
- Regionale Medien: Radio und lokale Sender erreichen Menschen ohne Smartphone und spielen bei Strom- oder Netzausfällen weiterhin eine wichtige Rolle.
Wann nutzen Sie welchen Kanal?
Die Wahl hängt von der Dringlichkeit und der Botschaft ab. Besteht akute Gefahr und müssen die Menschen sofort etwas unternehmen? Dann setzen Sie NL-Alert und gegebenenfalls die Sirene ein. Damit erreichen Sie schnell viele Menschen mit einer klaren Anweisung. Nutzen Sie soziale Medien und Ihre Website für aktuelle Informationen, Hintergrundinformationen und Antworten auf Fragen. Dort erklären Sie die Situation, widerlegen Gerüchte und verweisen auf weitere Informationen. Achten Sie darauf, dass alle Kanäle dieselbe Kernbotschaft vermitteln. Widersprüchliche Meldungen sorgen für Verwirrung und untergraben das Vertrauen.
Mehrsprachigkeit und schutzbedürftige Gruppen
Nicht jeder versteht eine Nachricht auf Niederländisch. In vielen Gebieten leben Menschen, die Niederländisch nicht oder nur kaum beherrschen. Stellen Sie Ihre Warnung daher auch in anderen Sprachen und in einfacher Sprache bereit, damit die Botschaft alle erreicht. Denken Sie auch an schutzbedürftige Gruppen: ältere Menschen, Menschen mit einer Behinderung, Menschen mit geringer Lese- und Schreibkompetenz und Menschen ohne Smartphone. Kombinieren Sie Text mit klaren Bildern oder Piktogrammen und nutzen Sie Kanäle, die auch diese Menschen erreichen, wie beispielsweise lokales Radio, Nachbarschaftsnetzwerke und persönlichen Kontakt. CrisisRadar erstellt in Sekundenschnelle mehrsprachige Versionen Ihrer Kernbotschaft in einfacher Sprache.
Stappenplan
Bestimmen Sie die Bedrohung und das Gebiet
Was ist los, wie akut ist die Gefahr und welches Gebiet ist betroffen? Davon hängen die Dringlichkeit und die Wahl Ihrer Kommunikationskanäle ab.
Formulieren Sie eine kurze Kernbotschaft
Erläutern Sie kurz, worum es geht, wen es betrifft und was die Betroffenen tun müssen. Formulieren Sie konkret und in verständlicher Sprache.
Wählen Sie die richtigen Kanäle aus
Schalten Sie bei akuter Gefahr NL-Alert und gegebenenfalls die Sirene ein. Nutzen Sie darüber hinaus soziale Medien und Ihre Website für aktuelle Informationen und Erläuterungen.
Gestalten Sie die Mitteilung mehrsprachig und barrierefrei
Bieten Sie die Botschaft auch in anderen Sprachen und in einfacher Sprache an und denken Sie an schutzbedürftige Gruppen, die Sie über andere Kanäle erreichen.
Schnell versenden und dabei den Kern beibehalten
Senden Sie die Warnung ohne unnötige Verzögerung aus und stellen Sie sicher, dass alle Kanäle dieselbe Botschaft vermitteln.
Verfolgen und aktualisieren
Behalten Sie die Situation im Auge, beantworten Sie Fragen, stellen Sie Gerüchte richtig und versenden Sie Updates, sobald es Neuigkeiten gibt.
Veelgestelde vragen
Was ist der Unterschied zwischen „NL-Alert“ und der Sirene?
NL-Alert ist eine SMS, die an Mobiltelefone in einem bestimmten Gebiet gesendet wird und erklären kann, was los ist und was Sie tun müssen. Die Sirene ist ein akustisches Signal, das vor allem die Aufmerksamkeit auf sich zieht und immer dieselbe Botschaft vermittelt: Gehen Sie ins Haus, schließen Sie Fenster und Türen und informieren Sie sich. Oft werden beide Maßnahmen gemeinsam eingesetzt.
Wie erreiche ich Menschen, die kein Niederländisch sprechen?
Bieten Sie Ihre Warnung auch in anderen Sprachen und in einfacher Sprache an. Kombinieren Sie Text mit anschaulichen Bildern oder Piktogrammen. CrisisRadar wandelt Ihre Kernbotschaft in Sekundenschnelle in mehrsprachige Versionen um, sodass jeder die Botschaft versteht.
Wie kann ich Menschen ohne Smartphone warnen?
Verlassen Sie sich nicht nur auf einen Kanal. Nutzen Sie neben NL-Alert und sozialen Medien auch Sirenen, lokale Radiosender und Rundfunk. Denken Sie außerdem an Nachbarschaftsnetzwerke und, wo möglich, an persönlichen Kontakt, um ältere Menschen und andere schutzbedürftige Gruppen zu erreichen.
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